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Konzeption Autismus-Spektrum-Störung

Hilfen für Jugendliche mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen neu konzipiert

Neuer Leitfaden

Im BBW Adolf Aich gGmbH wird erfolgreich mit jungen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung gearbeitet. Jetzt liegt ein Leitfaden für die Ausbildung dieser Personengruppe vor.

Begleitung und Unterstützung

Die jungen Leute befinden sich entweder in einer berufsvorbereitenden Maßnahme oder in Ausbildung. Ein eingespieltes Team aus Psychologen und Sozialpädagogen, Ausbildern, Pädagogen und Kinder- und Jugendpsychiatern begleitet und unterstützt sie und entwickelt mit ihnen gemeinsam ihre beruflichen Perspektiven.

Ziel: Teilhabe

Langfristiges Ziel ist die dauerhafte Teilhabe (Inklusion) an der Gesellschaft durch Berufsausbildung und die anschließende Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt. Dazu werden zunächst Eignung und Neigungen festgestellt, die Persönlichkeit weiterentwickelt, die persönlichen Ressourcen genutzt und gefördert und dadurch Defizite kompensiert.

TEACCH-Ansatz

Die Basisarbeit erfolgt nach dem TEACCH-Ansatz. TEACCH steht für "Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children" (Behandlung und pädagogische Förderung autistischer und in ähnlicher Weise kommunikationsbehinderter Kinder).

Gegenseitiges Lernen und Verstehen im Vordergrund

Die Förderung stellt das gegenseitige Lernen und Verstehen in den Vordergrund. Unter Berücksichtigung besonderer Lernstile von Menschen mit Autismus wird die Lern- und Lebenswelt so gestaltet, dass der Betreffende sich zurechtfinden und seine Kompetenzen einbringen beziehungsweise erweitern kann.

Eltern werden einbezogen

Die Eltern der betroffenen jungen Menschen sowie andere Fachleute werden in die Arbeit mit den Teilnehmern mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen einbezogen, sodass die Konzeption kontinuierlich weiterentwickelt werden kann.

Autismusspezifischer-verhaltenstherapeutischer Ansatz (AVT)

Die Verhaltenstherapie basiert auf den klassischen Lerntheorien. Verhaltensprobleme haben eine Funktion. In der Autismusspezifischen Verhaltenstherapie gilt es die Funktion störenden Verhaltens zu erkennen, zu verstehen und angemessene Alternativen anzubieten.

Abbau von Verhaltensproblemen

Die Autismusspezifische Verhaltenstherapie hat somit als Hauptziel den Abbau von Verhaltensproblemen wie Zwänge und den Aufbau oder die Erweiterung von angemessenen Fertigkeiten wie:

  • Kommunikative Kompetenzen
  • Funktionales Sozialverhalten

Kontakt

Dr. med. Stefan Thelemann
Telefon 0751 3555-6118
Telefax 07542 1098 6118
Stefan.Thelemann(at)bbw-rv.de