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Umzug: neue Räume für RAZ Ulm

Mehr Fläche, mehr Chancen, mehr Berufe: Das Regionale Ausbildungszentrum Ulm (RAZ) des BBW bekommt neue Räume in der Schillerstraße 15. Das ehemalige "Herbstgebäude" bietet dem RAZ künftig mehr Platz für Ausbildung und Berufsschule. Auch eine Ausweitung der Berufspalette ist geplant. Nach umfangreicher Sanierung wird zum nächsten Schuljahreswechsel umgezogen.

Hier entsteht das neue Regionale Ausbildungszentrum Ulm (RAZ): Leiterin Birgit Simon und Schulleiter Roland Groner in der Schillerstraße 15.

Räume platzten aus allen Nähten
Seit seiner Eröffnung im August 1998 ist das RAZ Ulm kontinuierlich gewachsen. Heute werden hier rund 200 junge Leute in elf Berufen ausgebildet, in einem Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) oder anderen Berufsvorbereitungsmaßnahmen für einen Ausbildungsstart fit gemacht. Die Räume in der Ulmergasse waren schon lange zu eng geworden, vorübergehend wurden zusätzliche Räume in der Sedelhofgasse angemietet. Parallel suchte man mit Unterstützung der Stadt nach einem neuen Domizil, das ausreichend Platz auch für weitere Entwicklungen bieten sollte.

Von der Textilfabrik zum Ausbildungszentrum
Mit dem Gebäude der früheren Textilfirma Herbst in der Schillerstraße 15 ist das Berufsbildungswerk Adolf Aich, zum dem das RAZ gehört, nun fündig geworden. Bereits kurz vor Weihnachten wechselte das Haus, das nach dem Ende der industriellen Produktion eine Zeit lang von der Uni Ulm genutzt worden war und zuletzt fünf Jahre leer stand, den Besitzer.

Fünf Etagen für Ausbildung und Schule
RAZ-Leiterin Birgit Simon freut sich über die neuen Räumlichkeiten am Ehinger Tor: "Das Haus liegt zentral und ist für unsere Azubis mit Bahn, Bus und Straßenbahn einfach zu erreichen. Und wir können alle fünf Etagen voll nutzen!" Auf 3500 Quadratmetern werden Räumlichkeiten für die bestehenden Ausbildungsbetriebe in ausreichender Größe und zusätzliche Räume für Technik, Sport, Diagnostik und sonstige Gruppenangebote Größe entstehen. "Endlich werden wir auch einen großen Saal für unsere Veranstaltungen bekommen", kündigt Simon an. Auch die Schule (eine Außenstelle der Ravensburger Josef-Wilhelm-Schule) freut sich über das zusätzliche Platzangebot. Die 140 Azubis und die 40 Schüler des Berufsvorbereitungsjahres bekommen moderne Klassenzimmer und zusätzliche Werkstätten für die Berufsfelderkundung. "Damit verbessern sich in der Berufsschule die Unterrichtsbedingungen ganz wesentlich, außerdem können wir im BVJ den fachpraktischen Ausbildungsteil stark vertiefen", sagt Schulleiter Roland Groner.

Zwei neue Berufe im Angebot

Der Umzug ermöglicht auch die lang geplante Erweiterung der Ausbildungsberufe. Zusätzlich zu den bisherigen elf Berufen in den Bereichen Ernährung, Verkauf & Service sowie Handwerk können ab September 2010 im RAZ auch Fachwerker und Fachwerkerinnen für Gebäude und Umweltdienstleistung sowie Fleischereifachverkäufer und -verkäuferinnen ausgebildet werden.

Verkauf und Restaurant im Erdgeschoss
Vor dem endgültigen Umzug stehen jedoch zunächst noch umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten an. Unter der Leitung des Ulmer Architekturbüros Seidel wird das gesamte Gebäude entkernt und nach den RAZ-Bedürfnissen neu eingerichtet. Das Dach wird komplett erneuert, Eingangsbereich und Treppenhaus neu gestaltet. Im Erdgeschoss des Hauses sollen Backwaren aus der RAZ-Bäckerei sowie Fleisch und Wurst aus regionaler Herstellung verkauft werden. Auch das RAZ-Ausbildungsrestaurant, das bereits in der Ulmergasse eine treue Stammkundschaft hatte, wird neue Räume in der Schillerstraße beziehen.

Kontakt

Berufsbildungswerk
Adolf Aich gGmbH
Geschäftsführung
Herbert Lüdtke
Schwanenstraße 92
88214 Ravensburg

Telefon 07 51/35 55-8
Telefax 07 51/35 55-61 09
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