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Käpt’n Blaubärs Boote frisch lackiert

Die angehenden Fachwerker im Fahrzeuglackiererhandwerk im BBW lackieren bei weitem nicht nur Autos. Ein wichtiger Auftraggeber ist das Ravensburger Spieleland, für das die Azubis vor Beginn der aktuellen Saison 20 Spaßboote aufpoliert und frisch lackiert haben. Nun erstrahlen Käpt'n Blaubär und Co. wieder in bunten Farben.

Probesitzen nach getaner Arbeit: die angehenden Fahrzeuglackierer aus dem BBW.

Als die Karussells, Boote und Attraktionen im Ravensburger Spieleland noch stillstanden, hatten die BBW-Azubis alle Hände voll zu tun, um die Geräte für die kommende Saison wieder auf Vordermann zu bringen. Elf Jugendliche aus allen drei Lehrjahren waren gut drei Monate mit 20 Spaßbooten von Käpt’n Blaubär und Hein Blöd beschäftigt. „Die Boote wurden gereinigt, geschliffen, wenn nötig gespachtelt und bekamen einen neuen Lackaufbau mit Grundierung, Füller, Basislack und Klarlack“, erläutert Ausbildungsmeister Hans-Markus Oberhauser.

Azubis arbeiten vor Ort im Spieleland
Bereits seit zehn Jahren übernehmen die künftigen Fachwerker im Fahrzeuglackiererhandwerk Aufträge für das Ravensburger Spieleland. Sie polieren die Traktoren und Bagger vor Ort oder bessern Figuren aus. „Dabei arbeiten sie sehr selbstständig“, stellt Oberhauser anerkennend fest. Für größere Reparaturen kommen die Geräte ins BBW nach Ravensburg. Ein sehr schöner Auftrag sei zum Beispiel die Lackierung und Beschriftung sämtlicher Hubschrauber für den „Memoryflug“ gewesen.

Aufträge aus der Praxis sorgen für Motivation
„Nur durch solche Aufträge aus der Praxis ist unser gutes Ausbildungsniveau zu gewährleisten.“ Andere interessante Projekte waren die Lackierung der Form des Rennwagens, den das Global Formula Racing-Team der Dualen Hochschule jährlich entwickelt, Wohnwägen für das Oldtimer-Museum der Firma Hymer oder Messestände für die IBO Friedrichshafen. Außerdem sind sie für die Lackierung der BBW-Fahrzeuge zuständig. Aktuell lackieren die Azubis Festwägen für das Friedrichshafener Seehasenfest. „Dabei sind Motivation und Konzentration natürlich wesentlich höher, als wenn nur Übungsobjekte bearbeitet werden“, stellt Oberhauser fest. „Und wenn der Kunde zufrieden ist, freuen sich die Azubis umso mehr.“

Die meisten finden nach dem Abschluss einen Arbeitsplatz
Auch die Beschilderungen der Gesellschaften der Stiftung Liebenau sind Produkte der BBW-Fahrzeuglackierer. „Schriften, Grafiken und Logos werden am PC-Arbeitsplatz über einen Schneideplotter geschnitten, aufgeklebt und entsprechend lackiert“, erklärt Oberhauser. Viel Wert legt er darauf, dass die Azubis bereits ab dem ersten Lehrjahr mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten betraut werden. „Wo darf ein Azubi in der freien Wirtschaft bereits im ersten Jahr lackieren?“, fragt der Ausbilder. So sei es nicht erstaunlich, dass die meisten seiner Fachwerker nach ihrem Abschluss eine Arbeitsstelle finden.

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