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Absolventen 2010: Die meisten haben schon einen Job

Auch in diesem Jahr haben die meisten Absolventen des Berufsbildungswerks Adolf Aich schon kurz nach ihrem Abschluss den Sprung ins Berufsleben geschafft und eine Beschäftigung gefunden. Fast zwei Drittel von ihnen stehen in Lohn und Brot oder machen derzeit eine Weiterbildung. Das ist das Ergebnis der jüngsten Vermittlungsstatistik des BBW vom Oktober 2010. Sehr gute Übernahmequoten wiesen die Bereiche Garten- und Landschaftsbau sowie Metall auf.

"Ein traditionell gutes Ergebnis": die Vermittlungszahlen des BBW.

142 Absolventen hatten im vergangenen Sommer ihren Abschluss gefeiert. Und wie immer im Herbst wollte das BBW von seinen Ex-Azubis wissen: Wie sieht ihre aktuelle berufliche Situation aus? Haben sie eine Arbeitsstelle oder einen Weiterbildungsplatz gefunden?

Überwiegend positive Rückmeldungen

Bis auf fünf kamen alle verschickten Fragebögen zur Auswertung zurück. Und das Ergebnis zeigt: Nach wie vor ermöglicht das BBW benachteiligten Jugendlichen, die mit einem erhöhten Förderbedarf ihre Ausbildung begonnen haben, gute Chancen auf einen zeitnahen Einstieg in den Arbeitsmarkt.

Denn 79 der befragten Absolventen hatten bereits kurz nach ihrem Ausbildungsende  einen Job gefunden. Ein Großteil davon (über 75 Prozent) im erlernten Beruf, der Rest war in einem anderen Bereich tätig. Und neun Jugendliche absolvierten derzeit eine berufliche Weiterbildung. Unter Ausblendung der nicht beantworteten Bögen ergibt das eine Vermittlungsquote von über 64 Prozent.

Vier Prozent der befragten Absolventen gaben an, nicht auf Jobsuche zu sein. Zu den Gründen hierfür zählt beispielweise die Gründung  einer Lebensgemeinschaft. Der restliche Anteil der jungen Menschen des Absolventenjahrgangs 2010 (knapp 31 Prozent) hatte im Oktober 2010 noch keine Arbeitsstelle gefunden.

Erfolgreiche Metaller sowie Garten- und Landschaftsbauer

Oliver Schweizer, Leiter der Bildungsbegleitung im BBW, zeigte sich angesichts der diesjährigen Zahlen zufrieden und sprach von einem „traditionell guten Ergebnis“. Herausragende Übernahmequoten gab es 2010 etwa im Bereich Garten- und Landschaftsbau, in dem alle Azubis einen Job gefunden haben. Auch von den antwortenden Absolventen der Metallberufe haben 81 Prozent einen Arbeitsvertrag in der Tasche oder bilden sich weiter.

Traditionell geringer sind die Zahlen im Bereich Hauswirtschaft. Grund: Hier gibt einerseits ein weniger breit gefächertes Arbeitsplatzangebot, andererseits finden sich in diesem Bereich jene Azubis mit besonderen Benachteiligungen. Dennoch profitieren auch diese Absolventen unabhängig von Vermittlungsquoten von ihrer Ausbildung im BBW. Durch die Aneignung von lebenspraktischen Fähigkeiten sind jetzt in der Lage, ein selbstständiges Leben zu führen.

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