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Etappenziel erreicht: Abschluss der Berufsvorbereitung

Geschafft! Am Ende des Ausbildungsjahres im BBW erhielten 50 Teilnehmer der Berufsvorbereitung ihre Zertifikate. Zusammen mit Ausbildern, Lehrern und Eltern feierten sie das erste Etappenziel auf dem Weg zum Beruf: die Ausbildungsreife.

Feierlicher Abschluss der Berufsvorbereitung am BBW: 50 junge Menschen haben ihr Zertifikat in Sachen Ausbildungsreife in der Tasche.

BBW-Geschäftsführer Herbert Lüdtke zitierte Archimedes: „Gib mir einen festen Punkt auf dem ich stehen kann, und ich werde die Welt aus den Angeln heben.“ Die Berufsvorbereitung (BvB) trage dazu bei, eben diesen festen Punkt für sich zu finden. „Er fällt nicht einfach vom Himmel, sondern muss teilweise mühsam erarbeitet werden“, stellte Lüdtke fest. Die Abschlussfeier sei ein wichtiger Moment und zeige, dass wieder ein Schritt auf der Etappe zum Beruf gegangen worden sei.

Ziel der Berufswahlreife erreicht
Manfred Haas, Leiter der Abteilung Bildung und Arbeit, gratulierte den Jugendlichen: „Toll, dass Sie fast alle das Ziel der Berufswahlreife erreicht haben.“ Eingangsdiagnostik, Förderplanung und Berufsfindung standen im Mittelpunkt der einjährigen BvB. Auch das Lernen und Beherzigen von Regeln war ein wichtiges Lernziel. Neben den Mitarbeitern und den verschiedenen BBW-Fachdiensten dankte Haas vor allem der Agentur für Arbeit, die für viele Jugendliche im Anschluss eine Ausbildungsmaßnahme unterstützt.

Die Sehnsucht wecken
Wenn man jemandem für den Bau eines Schiffes motivieren wolle, gehe es nicht in erster Linie um das Bearbeiten des Materials, sondern darum, die Sehnsucht nach dem Meer zu wecken, sagte BvB-Betriebsleiter Hugo Glückler. „Wenn es uns gelingt, in euch die Sehnsucht zu wecken, geht der Umgang mit Werkstoff und Maschinen wie von selbst.“ Wie bei einer guten Fußballmannschaft habe das Zusammenspiel zwischen Jugendlichen und Ausbildern super funktioniert. „Es darf auch mal sein, dass einer ausbüxt. Aber wir sind dafür da, dass dies so wenig wie möglich passiert.“ Wichtig sei auch der kurze Draht zwischen Internat und Werkstatt. „Zum Beispiel, wenn morgens der Wecker nicht geklingelt hat“, meinte Glückler mit einem Augenzwinkern. Aktionen wie ein pädagogischer Waldtag, die „Wilde-Kerle-Hütte“ im Bregenzerwald, ruhige Tage hinter Klostermauern und eine Gesundheitswoche seien wichtige Bausteine für Teambildung, Erfahrung von Grenzen und die Übernahme von Verantwortung für sich selbst gewesen.

50 junge Menschen haben es geschafft
76 Jugendliche haben vor einem Jahr mit der BVB begonnen. Zu den Abbruchgründen gehörten neben medizinischen Reha-Maßnahmen auch Heimweh und massive Fehlzeiten. „Um so erfreulicher, dass es 50 junge Menschen in den Bereichen Lager, Farbe, Verkauf, Metall, Holz und Hauswirtschaft geschafft haben“, sagte Glückler. Stolz nahmen sie von ihren Ausbildern die Zertifikate entgegen. Neben dem leckeren Weißwurst-Buffet aus der BBW-Küche kam die Musik der beiden Rapper Enes und Pascal ganz besonders gut an. 

Kontakt

Berufsbildungswerk
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Geschäftsführung
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