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Regionales Ausbildungszentrum Ulm begrüßt neue Azubis

ULM – 30 junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf sind im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm in diesen Tagen in ihre Ausbildung oder Berufsvorbereitung gestartet.


Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Mit vielen Wünschen und Erwartungen im Gepäck waren die jungen Menschen aus Ulm und Umgebung zur diesjährigen Aufnahmefeier ins RAZ gekommen. 24 neue Auszubildende und sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) konnte RAZ-Abteilungsleiterin Birgit Simon zu den musikalischen Klängen des Ulmer Duos "Meilenweit" in der zum Berufsbildungswerk Adolf Aich gehörenden Einrichtung begrüßen.

Einstieg in das Berufsleben

"Spannend, etwas ungewiss, aber auch begrenzt" – so Simon – sei dieser neue und so wichtige Lebensabschnitt, an dessen Ende für die jungen Menschen die vollwertige Teilhabe an Arbeitswelt und Gesellschaft stehen soll. Die BvB-Teilnehmer werden während der elfmonatigen Maßnahme in Praxis und Theorie auf den Start in eine Berufsausbildung vorbereitet und die frisch gebackenen Lehrlinge erlernen in den kommenden drei Jahren, hier in der Schillerstraße 15 und auch in externen Partnerbetrieben der Region, das nötige Rüstzeug für ihren Job.

"Wichtig ist, dass man sein Ding durchzieht"

Ob als Beiköche, als Bäckerfachwerker oder auch als Verkaufshelferinnen im Bäckerhandwerk: "Wir hoffen, dass Sie sich für den richtigen Beruf entschieden haben", wandte sich Ulrich Neuner vom Kostenträger der Maßnahmen, der Bundesagentur für Arbeit, an die Jugendlichen. Entscheidend sei es, Freude am Beruf zu entwickeln. "Man kann nur ein bisschen kicken, oder man kann richtig gut Fußball spielen." Und so wie an diesem Beispiel verhalte es sich auch mit der Berufsausbildung. Deshalb appellierte Neuner an Ehrgeiz und Durchhaltevermögen der Azubis ("Wichtig ist, dass man sein Ding durchzieht"), schwor sie auf ihre Zeit im RAZ ein und sprach ihnen dabei Mut zu: "Wenn Sie sich Mühe geben, dann klappt das schon."

Azubis werden unterstützt

Neben Unterstützung und Förderung durch Bildungsbegleiter und Ausbilder aus dem RAZ Ulm sowie den Lehrkräften der Sonderberufsschule, der Max-Gutknecht-Schule, stehe auch die Arbeitsagentur den Jugendlichen auf dem Weg in den Job weiterhin zur Seite. "Unser Auftrag ist noch nicht erledigt", meinte Ulrich Neuner. "Wir wollen, dass Sie anschließend in Arbeit sind."

Gute Jobaussichten

Ein Ziel, das die Azubis aus dem RAZ Ulm in aller Regel auch erreichen, wie sie in den vergangenen Jahren bewiesen haben. Die allermeisten der Absolventen haben schon bald nach ihrem Abschluss einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Und so gilt das RAZ Ulm in der Donaustadt seit über 15 Jahren als gute Adresse in Sachen Bildung.

 


 

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erstellt am 29.08.2013



Los geht’s: 30 junge Menschen haben im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm mit ihrer Ausbildung oder Berufsvorbereitung begonnen.

Los geht’s: 30 junge Menschen haben im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm mit ihrer Ausbildung oder Berufsvorbereitung begonnen.

Übernahm den musikalischen Part bei der Aufnahmefeier im RAZ Ulm: das Duo

Übernahm den musikalischen Part bei der Aufnahmefeier im RAZ Ulm:
das Duo "Meilenweit".

 



Die betriebsnahe Ausbildung im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) ermöglicht es jungen Menschen mit Lernbehinderung ihre Ausbildung je nach individuellen Möglichkeiten entweder von Beginn an in anerkannten Ausbildungsbetrieben aus der Region zu absolvieren oder das erste Ausbildungsjahr in den Ausbildungswerkstätten und Betrieben des RAZ in Ulm und im Anschluss in Betrieben der freien Wirtschaft. Es eignet sich für junge Menschen, die bereits in der Lage sind, in Betrieben zu arbeiten, aber noch einen gewissen Betreuungsbedarf haben.
www.raz-ulm.de