Sie sind hier:  Aktuelles & Informationen »  Presse 

Start in die Ausbildung im RAZ Ulm

ULM – Ende August starteten bereits 30 junge Menschen mit besonderem Förderbedarf ihre Ausbildung oder Berufsvorbereitung im Regionalen Ausbildungszentrum Ulm (RAZ) des Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW/Stiftung Liebenau). Nun machten 18 weitere Jugendliche als Teilnehmer der von der Agentur für Arbeit ausgeschriebenen Maßnahme „BA reha koop“ den ersten Schritt ins Berufsleben. RAZ-Abteilungsleiterin Birgit Simon und Ulrich Neuner von der Ulmer Agentur für Arbeit gaben motivierende Worte mit auf den Weg.


Betriebliche Praxis ab dem ersten Tag

„Bitte hör nicht auf zu träumen von einer besseren Welt“ sang Anna Häußler den Song von Xavier Naidoo zusammen mit der Band „nic diamond & the mellow tunes“ zur Begrüßung der 18 Jugendlichen. Sie beginnen im RAZ Ulm ab sofort den schulischen Teil ihrer Berufsausbildung, werden sozialpädagogisch begleitet und bei Bedarf psychologisch unterstützt. Ihre praktische Ausbildung durchlaufen sie ab dem ersten Tag in einem Betrieb der freien Wirtschaft. „Träume können Wahrheit werden, wenn man will und auch etwas Einsatz bringt“, nahm Birgit Simon den Faden auf. „Ihr seid sicher alle gespannt, was kommen wird.“

Bei Bedarf Unterstützung holen

Birgit Simon bereitete die Azubis darauf vor, dass der Alltag schnell Einzug halten werde. „Mal bringt er Sonnenschein, mal Sturm und Regen. Aber das ist nicht nur während der Ausbildung so, sondern ist Teil des Lebens.“ Sie forderte die Jugendlichen auf durchzuhalten, anzupacken und auch mal die Zähne zusammen zu beißen. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass sich die Azubis jederzeit die Unterstützung holen können, die sie brauchen. „Dafür sind Lehrer, Bildungsbegleiter, die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit und auch eure Eltern da“, so Simon.

Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Ulrich Neuner von der Agentur für Arbeit betonte, wie wichtig es sei, die richtige Berufsausbildung zu wählen. „Immerhin haben Sie rund 50 Jahre Arbeit vor sich.“ Ihm sei klar, dass diese Entscheidung nicht einfach sei. Praktika und Berufsberatung hätten sie jedoch leichter gemacht. „Jetzt wünsche ich uns allen, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben, denn Beruf soll Spaß machen“, sagte Neuner. Das RAZ Ulm lobte er als gute Ausbildungsstätte mit fundierter Begleitung. Mut machte er den frisch gebackenen Azubis mit Blick auf die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt: „Ihre Chancen auf eine Arbeitsstelle nach der Ausbildung sind gut. Fachkräfte werden gesucht.“

 


 

Kontakt:
Liebenau Teamwork Kommunikation GmbH
Sekretariat Presse
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
Telefax 07542 10-1117
info(at)teamwork-kommunikation.de
www.teamwork-kommunikation.de

erstellt am 12.09.2013



18 Jugendliche machen als Teilnehmer der Maßnahme „BA reha koop“ im Regionalen Ausbildungszentrum Ulm den ersten Schritt ins Berufsleben.

18 Jugendliche machen als Teilnehmer der Maßnahme „BA reha koop“ im Regionalen Ausbildungszentrum Ulm den ersten Schritt ins Berufsleben.

 



Die betriebsnahe Ausbildung im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) ermöglicht es jungen Menschen mit Lernbehinderung ihre Ausbildung je nach individuellen Möglichkeiten entweder von Beginn an in anerkannten Ausbildungsbetrieben aus der Region zu absolvieren oder das erste Ausbildungsjahr in den Ausbildungswerkstätten und Betrieben des RAZ in Ulm und im Anschluss in Betrieben der freien Wirtschaft. Es eignet sich für junge Menschen, die bereits in der Lage sind, in Betrieben zu arbeiten, aber noch einen gewissen Betreuungsbedarf haben.
www.raz-ulm.de