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Caritas bildet jetzt auch im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm aus

ULM – Bewährte Ausbildung in neuer Umgebung: Die Caritas Ulm ist mit ihren Hauswirtschaft-Azubis in die "Schillerstraße 15", das Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe, gezogen und kooperiert dort mit dem Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) des Berufsbildungswerks Adolf Aich.


Synergien ergeben sich

Sowohl die Caritas als auch das RAZ stehen in der Münsterstadt für eine langjährige Erfahrung in der Berufsvorbereitung und -ausbildung von jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf. Nun ist die Caritas mit der Ausbildung ihrer Fachpraktiker Hauswirtschaft (frühere Bezeichnung: Hauswirtschaftshelfer/-in) in das Domizil des RAZ am Ehinger Tor eingezogen.

Der Platzmangel in den eigenen Räumlichkeiten in der Olgastraße machte einen Umzug nötig. Und das RAZ hatte nicht nur einen freien Klassenraum zu vermieten, sondern auch die optimale Infrastruktur für eine praxisnahe Ausbildung zu bieten. "Küche, Bistro und Restaurant im RAZ sind natürlich tolle Übungsfelder für die angehenden Fachpraktikerinnen Hauswirtschaft", freuen sich Harald König von der Caritas und RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon über die Synergieeffekte der Zusammenarbeit.

18 Caritas-Azubis sind eingezogen

Der Hauswirtschaftsbereich stellt nun sogar die stärkste Fraktion unter den Berufsfeldern in der "Schillerstraße 15": Drei Ausbildungsjahrgänge mit insgesamt 18 Lehrlingen hat die Caritas als neuer "Untermieter" des RAZ Ulm nach den Sommerferien mitgebracht, fünf von ihnen sind in diesem Jahr neu in die dreijährige Ausbildung gestartet. Die meisten der Neulinge kennen das RAZ-Gebäude aber bereits von einer anderen Maßnahme.

So haben sie zum Beispiel an der ebenso zum Berufsbildungswerk gehörenden Max-Gutknecht-Schule ihr Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB) gemacht und während dieser Zeit ihren Berufswunsch gefasst: "Meine Lehrerin hat gesagt, dass Fachpraktikerin Hauswirtschaft das Richtige für mich ist und ich die Ausbildung meistern kann", meint eine der neuen Caritas-Azubis. Für andere war es die Vielseitigkeit des Berufes, die sie besonders interessiert hat: "Man kann vieles machen, der Job ist echt abwechslungsreich."

Ein Beruf mit vielen Facetten

Harald König, der zusammen mit seiner Kollegin Susanne Finn die Azubis als sozialpädagogischer Fachdienst der Caritas während der gesamten Lehrzeit begleitet, bestätigt das: "Fachpraktiker Hauswirtschaft können in Kantinen, Großküchen und Hotels ebenso arbeiten wie auch in Altenpflegeeinrichtungen." Gerade in Seniorenheimen sind diese Fachkräfte immer gefragter. Dort kümmern sie sich dann "um alles, was nicht Pflege ist", berichtet König.

Zu den berufstypischen Aufgaben gehören unter anderem Textilpflege, Reinigungs- und Servicetätigkeiten oder die Zubereitung von Mahlzeiten. Je nach Eignung besteht für die Fachpraktiker-Azubis auch die Möglichkeit, in die Vollausbildung zur Hauswirtschafterin beziehungsweise zum Hauswirtschafter zu wechseln. Denn obwohl derzeit ausschließlich junge Frauen die Ausbildung bei der Caritas machen, steht dieser Weg natürlich auch männlichen Interessenten offen. Finanziert wird die Ausbildungsmaßnahme von der Agentur für Arbeit.

Gute Vermittlungsquoten

Im Bereich Hauswirtschaft bildet die Caritas schon seit Mitte der 1980er Jahre aus – und das mit Erfolg. Wie bei den RAZ-Absolventen aus anderen Berufen gilt auch hier: die Vermittlungsquote ist hoch. Zwei Drittel der Absolventen, so die Erfahrung, schaffen nach dem Abschluss den direkten Sprung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Für die fünf neuen Azubis ist das noch Zukunftsmusik. Vorerst sieht ihr Alltag erst einmal so aus: Zwei Tage pro Woche Berufsschulunterricht an der Valckenburgschule Ulm, drei Tage praktische Ausbildung am Caritas-Stützpunkt im RAZ oder bei Praktika außerhalb.

Langfristige Zusammenarbeit

Wohl fühlen sich in der "Schillerstraße 15" nicht nur die neuen Azubis, auch die Caritas-Ausbilder und -Sozialpädagogen sind mit der neuen Heimat sehr zufrieden. Sie soll mehr sein als ein Ausweichquartier: "Wir wollen gerne lange hier bleiben", betont Susanne Finn. Und RAZ-Leiterin Birgit Simon ergänzt: "Auch wir beabsichtigen eine langfristige Kooperation. Es ist übrigens nicht die erste zwischen RAZ und Caritas." So habe man schon bei mehreren gemeinsamen Projekten in den vergangenen Jahren "eng und gut zusammengearbeitet".

 


 

Kontakt:
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Telefax 07542 10-1117
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www.stiftung-liebenau.de

 

 

 

erstellt am 24.09.2015



Fünf junge Frauen starteten in diesem Spätsommer in ihre Ausbildung zur Fachpraktikerin Hauswirtschaft. Ihr Ausbildungsträger: die Caritas Ulm. Ihr Ausbildungsplatz: das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm des zur Stiftung Liebenau gehörenden Berufsbildungswerks Adolf Aich Ravensburg.

Fünf junge Frauen starteten in diesem Spätsommer in ihre Ausbildung zur Fachpraktikerin Hauswirtschaft. Ihr Ausbildungsträger: die Caritas Ulm. Ihr Ausbildungsplatz: das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm des zur Stiftung Liebenau gehörenden Berufsbildungswerks Adolf Aich Ravensburg.

 


 

Das Regionale Ausbildungszentrum Ulm ist eine regionale und außerbetriebliche Einrichtung zur beruflichen Erstausbildung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Es ist eine Regionalstelle der Berufsbildungswerk Adolf Aich gGmbH.
www.raz-ulm.de