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Absolventen 2014: Die meisten haben einen Job

RAVENSBURG – Von den Absolventen des Jahrganges 2014 im Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) haben die meisten schon kurz nach ihrem Abschluss den Sprung ins Berufsleben geschafft und eine Beschäftigung gefunden. So stehen mehr als 60 Prozent von ihnen in Lohn und Brot oder machen derzeit eine Weiterbildung. Das ist das Ergebnis der jüngsten Vermittlungsstatistik des BBW.

Wenige Monate nach ihrer Abschlussfeier bekamen die rund 100 Absolventen des vergangenen Sommers Post vom BBW: Wie immer im Herbst wollte das Berufsbildungswerk von seinen Ex-Azubis wissen: Wie sieht ihre aktuelle berufliche Situation aus? Haben sie eine Arbeitsstelle oder einen Weiterbildungsplatz gefunden?

Fast alle Fragebögen wurden beantwortet

Über 92 Prozent der verschickten Fragebögen kamen zur Auswertung zurück. Und das Ergebnis zeigt: Mit einer Ausbildung im BBW haben junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf nicht nur beste Aussichten auf einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss, sondern nach wie vor auch gute Chancen auf einen zeitnahen Einstieg in den Arbeitsmarkt.

60 Prozent haben Beschäftigung

Denn jeder zweite – das ergab die Auswertung der Bögen – hatte bereits kurz nach dem Ausbildungsende  einen Job gefunden. Ein Großteil davon arbeitet im erlernten Beruf, der Rest ist in einem anderen Bereich tätig. Und gut zehn Prozent der ehemaligen Auszubildenden absolvieren derzeit eine berufliche Weiterbildung. Unter Ausblendung der nicht beantworteten Bögen ergibt das für den Abschlussjahrgang 2014 eine Vermittlungsquote von insgesamt etwas über 60 Prozent. Zwei Prozent der antwortenden Absolventen gaben an, aus den verschiedensten Gründen nicht auf Jobsuche zu sein. Der restliche Anteil der jungen Menschen des Absolventenjahrgangs 2014 – rund 37 Prozent – hatte im Oktober 2010 noch keine Arbeitsstelle gefunden.

Immer höherer Förderbedarf

Dass damit die Vermittlungszahlen nicht mehr ganz so hoch liegen wie in den Vorjahren, ist laut Oliver Schweizer, Leiter der Abteilung Bildungsbegleitung im BBW, vor allem dem Wandel der Klientel geschuldet. So seien die vermehrt ins BBW kommenden Jugendlichen mit schweren psychischen Störungen eben schwerer zu vermitteln als junge Menschen mit einfachen Lernschwächen.

"Ein sehr gutes Ergebnis"

„Aber angesichts des immer stärkeren Förderbedarfs der Azubis ist es trotzdem noch ein sehr gutes Ergebnis“, betont Schweizer. So seien unter den erfolgreich vermittelten Fachkräften schließlich auch einige junge Leute mit ganz erheblichen Benachteiligungen. Diese hätten – ohne das entsprechende Umfeld im BBW – auf dem regulären Ausbildungsmarkt überhaupt keine Chance gehabt. „Sie sind mit extrem schlechten Startbedingungen hier her gekommen“, so Schweizer. „Und jetzt haben sie nicht nur eine abgeschlossene Lehre, sondern auch eine Arbeitsstelle und damit eine aktive Teilhabe.“

Nicht nur die Quote zählt

Darüber hinaus lasse sich der Erfolg einer Maßnahme im BBW aber nicht nur an der Vermittlungsquote messen. Auch diejenigen, die kurz nach ihrem Abschluss noch keine Stelle gefunden haben, hätten von ihrer Zeit im BBW profitiert. Indem sie zum Beispiel gelernt haben, ein selbstständiges Leben zu führen. Und vielleicht – so hofft Schweizer – bringt das Jahr 2015 ja für den einen oder anderen doch noch den erhofften Arbeitsplatz.

 

 


 

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erstellt am 18.12.2014




 

Von A wie Altenpflegehelfer bis Z wie Zerspanungsmechaniker: 106 junge Männer und Frauen haben im BBW im Sommer 2014 den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung in insgesamt 26 unterschiedlichen Berufen gefeiert. Die meisten von ihnen fanden auch rasch eine Beschäftigung. Ihre Lehre noch vor sich haben jene 72 Jugendlichen, die im abgelaufenen Jahr den Abschluss ihrer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) feiern konnten. Sie wurden im BBW fit gemacht für den Start in eine Ausbildung.