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Auf der Suche nach neuen Herausforderungen?

MECKENBEUREN-LIEBENAU - Seit vier Jahren können Menschen, die 27 Jahre oder älter sind, einen Bundesfreiwilligendienst 27+ leisten. So auch in der Stiftung Liebenau und im Berufsbildungswerk Adolf Aich.

Beim Bundesfreiwilligendienst 27+ besteht die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen der sozialen Arbeitswelt zu schauen. In den vielseitigen Einsatzbereichen, die vom Internat des Berufsbildungswerks über die Wohngruppen für Menschen mit Behinderung bis hin zur Forstwirtschaft reichen, ist die Stiftung Liebenau auf der Suche nach tatkräftigen und unterstützenden Händen.

Anerkennung und Unterstützung

Kurt Büchelmaier ist einer der BFDler in der Stiftung Liebenau, der seinen Dienst im Berufsbildungswerk Adolf Aich als Hausmeister macht. Er ist gelernter Maurer und konnte diese Tätigkeit nicht mehr ausüben, da er durch einen Tumor nur noch auf einem Auge sehen kann. BFD 27+ gibt ihm neue Hoffnung: "Für mich war klar, dass ich trotz meines blinden Auges arbeiten möchte. Der BFD 27+ eröffnet mir die Chance wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen". Zu seinen Aufgaben gehören Hauspost holen, Lampen anschließen und Schränke aufbauen. Er arbeitet dabei eng mit seinem Meister zusammen. "Ich erhalte von meinem Team viel Anerkennung und bin sehr dankbar für die tolle Unterstützung, die ich in der Stiftung Liebenau bekomme", freut sich Kurt Büchelmaier.

Monate voller Erfahrungen

Auch Almut Gossenberger war BFDlerin in der Stiftung Liebenau. Sie machte ihr BFD 27+ vor einigen Jahren im Berufsbildungswerk Adolf Aich in der Abteilung BVB. BVB ist eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme für Jugendliche. "Meine Aufgabe bestand darin, die Schüler und Mitarbeiter zu unterstützen", erzählt sie. Den Dienst würde Sie jederzeit wieder machen, da es Monate voller Erfahrungen waren: "Ich habe dadurch meine Stärken und Schwächen besser erkannt und gemerkt, dass ich im sozialen Bereich bleiben möchte". Almut Gossenberger erhielt nach dem BFD 27+ die Chance auf eine Festanstellung in der Stiftung Liebenau.

Etwas Sinnvolles machen

Der 65-jährige Franz Feindseisen leistet ebenfalls seinen Dienst in der Stiftung Liebenau. Er ist in zwei Bereichen tätig. Vormittags arbeitet er im Liebenauer Landleben und nachmittags im Garten- und Landschaftsbau. Die Lieferung von Essen, Reparaturen an Maschinen und Botendienste gehören zu seinen täglichen Aufgaben. "Mein Lebensmotto war schon immer, schwächeren Menschen zu helfen. Durch den BFD 27+ kann ich diese Denkweise ausleben", freut sich Franz Feindseisen. Der Kontakt und die Gespräche mit Menschen sind für ihn sehr wichtig: "Ich bin Rentner und habe so die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und etwas Sinnvolles zu machen. Ich bin stolz darauf, ein BFDler zu sein."

"Menschen wie Kurt Büchelmaier, Almut Gossenberger und Franz Feindseisen benötigen wir in der Stiftung Liebenau", berichtet Axel Sans vom Personalmanagement der Stiftung Liebenau. "Sie sind eine Bereicherung für unseren Stiftungsverbund und für die jeweiligen Einsatzstellen. Wir heißen jeden BFDler herzlich willkommen und sind froh darüber, wenn Menschen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen einsetzen, um anderen Menschen zu helfen."

 

Info

Wer sein Engagement und seine Motivation nutzen möchte, um Menschen zu helfen und zu unterstützen, kann sich bewerben bei:

Stiftung Liebenau
Abteilung Personalmanagement
Siggenweilerstraße 11
88074 Meckenbeuren

Weitere Informationen gibt es auch unter www.ausbildung-stiftung-liebenau.de unter der Rubrik FSJ/BFD.

 

 


 

Kontakt:
Liebenau Teamwork Kommunikation GmbH
Sekretariat Presse
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon 07542 10-1181 
Telefax 07542 10-1117
info(at)teamwork-kommunikation.de
http://www.teamwork-kommunikation.de/

erstellt am 08.07.2014



Almut Gossenberger: „Für mich bedeutet BFD 27+, mich selbst besser kennenzulernen.“

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Kurt Büchelmaier: „Für mich bedeutet BFD 27+, neue Möglichkeiten und Chancen zu nutzen.“

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