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Tag der offenen Tür in der Schillerstraße 15

ULM – Ein bunter Mix aus Information, Unterhaltung und zahlreichen Mitmachangeboten erwartete die Besucher beim Tag der offenen Tür im Ulmer Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe in der Schillerstraße 15. Im Mittelpunkt standen Wege ins Berufsleben für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf mit Unterstützung des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ).


Von Flaschenöffner bis Serviettenfalten

In der Werkstatt einen Flaschenöffner aus Metall fertigen, den Azubis im Bäckerhandwerk beim Brezeln schlingen über die Schulter schauen, beim Mathequiz knobeln oder den künftigen Fachkräften im Gastgewerbe beim Serviettenfalten helfen – der Tag der offenen Tür in der Schillerstraße 15 bot jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf zahlreiche Möglichkeiten, sich über künftige Berufswege zu erkundigen. Zusammen mit der Max-Gutknecht-Schule ermöglicht das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) dort eine anerkannte Berufsausbildung.

Auf dem Weg ins Berufsleben

Zahlreiche Jugendliche nutzten den Tag, um sich zusammen mit ihren Eltern im RAZ zu informieren. "Wir haben einen sehr positiven Eindruck. Das Haus ist sehr gut ausgestattet und die Atmosphäre wirkt auf uns sehr angenehm", sagte Simone Mühlberger, die sich zusammen mit Tochter Lena an den Info-Ständen im Foyer beraten ließ. "Wir zeigen zum Beispiel auf, welche beruflichen Möglichkeiten es mit dem Förderschulabschluss gibt", erklärte Bildungsbegleiterin Julia Klaß. Häufig hätten die Jugendlichen schon eine Idee, zu welchem Beruf es sie ziehe. "Berufsvorbereitung oder ein Vorqualifizierungsjahr geben weitere Sicherheit", weiß Julia Klaß. Auch Lehrer von Haupt- und Förderschulen erkundigten sich vor Ort im RAZ, um Eltern und Schülern Wege ins Berufsleben aufzeigen zu können.

Ausbildung live erleben

Ob beim Pizzabacken, in der Holzwerkstatt, beim Mittagessen im Ausbildungsrestaurant, in der Bäckerei oder im Metzgereifachgeschäft – unter dem Motto "Ausbildung live erleben" zeigten die Azubis, was sie bereits gelernt haben. Aber auch der Spaß kam beim Tag der offenen Tür nicht zu kurz. Bei der Schülertombola gab es interessante Preise zu gewinnen. Beliebt waren die süßen RAZ-Taler, die es beim Bäckerquiz und beim Torwandschießen als kleine Belohnung gab.

Weitere Dienste in der Schillerstraße 15

Ebenfalls unter dem Dach der Schillerstraße 15 beheimatet ist die St. Gallus-Hilfe, die über ihre ambulanten Dienste für Menschen mit Behinderungen informierte. Außerdem stellte die Liebenau – Leben im Alter, auch sie eine Gesellschaft der Stiftung Liebenau, das Konzept der "Lebensräume für Jung und Alt" vor.

 

 


 

Kontakt:
Liebenau Teamwork Kommunikation GmbH
Sekretariat Presse
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
Telefax 07542 10-1117
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www.teamwork-kommunikation.de

erstellt am 10.04.2014



Bildungsbegleiterin Julia Klaß (zweite von rechts) vom Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm zeigte auf, welche Berufswege es mit Förderschulabschluss gibt.

Tag der offenen Tür in der Schillerstraße 15: Bildungsbegleiterin Julia Klaß (zweite von rechts) vom Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm zeigte auf, welche Berufswege es mit Förderschulabschluss gibt.

In der Metallwerkstatt des RAZ Ulm konnten die Besucher selbst Hand anlegen und Ausbildung live erleben.

Mitmachen und selbst ausprobieren: In der Metallwerkstatt des RAZ Ulm konnten die Besucher selbst Hand anlegen und Ausbildung live erleben.

Auch die Azubis im Bäckerhandwerk ließen sich beim Tag der offenen Tür bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Auch die Azubis im Bäckerhandwerk ließen sich beim Tag der offenen Tür in der Schillerstraße 15 bei der Arbeit über die Schulter schauen.

 



Die betriebsnahe Ausbildung im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) ermöglicht es jungen Menschen mit Lernbehinderung ihre Ausbildung je nach individuellen Möglichkeiten entweder von Beginn an in anerkannten Ausbildungsbetrieben aus der Region zu absolvieren oder das erste Ausbildungsjahr in den Ausbildungswerkstätten und Betrieben des RAZ in Ulm und im Anschluss in Betrieben der freien Wirtschaft. Es eignet sich für junge Menschen, die bereits in der Lage sind, in Betrieben zu arbeiten, aber noch einen gewissen Betreuungsbedarf haben.
www.raz-ulm.de