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18 weitere Azubis nehmen Lehre im RAZ Ulm in Angriff

ULM – Nachdem das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm bereits Ende August rund 30 junge Menschen zum Beginn ihrer Ausbildung oder Berufsvorbereitung begrüßt hatte, starteten nun weitere 18 Jugendliche mit besonderem Förderbedarf in ihre Lehre. Sie nehmen an Ausbildungsmaßnahmen teil, die zuvor per Ausschreibung vom Kostenträger, der Agentur für Arbeit, an das RAZ vergeben wurden.


Voller Hoffnungen

In der Aula des zum Berufsbildungswerk Adolf Aich gehörenden RAZ begrüßte Abteilungsleiterin Birgit Simon die jungen Frauen und Männer, für die jetzt ein neuer Lebensabschnitt beginne. Ein Lebensabschnitt "voller Hoffnungen, Erwartungen und auch Befürchtungen." So stelle sich mancher die Frage, was das Neue wohl mit sich bringe. Doch auch wenn so manche Veränderung und Herausforderung auf die Azubis warte: "Das haben schon viele vor Euch auch geschafft", sprach Birgit Simon den Jugendlichen Mut zu und forderte sie zum Durchhalten auf. In schwierigeren Phasen gelte es, "nicht gleich aufzugeben".

Kooperative Ausbildungsform

Im Gegensatz zu ihren kürzlich an gleicher Stelle versammelten Azubikollegen werden diese 18 RAZ-Lehrlinge vom ersten Tag ihrer Ausbildung an in Partnerbetrieben der freien Wirtschaft das praktische Rüstzeug für ihren jeweiligen Beruf lernen – ob als Autofachwerker, Fachlagerist oder Verkaufshelferin im Bäckerhandwerk. Der Berufsschulunterricht findet unter dem Dach des RAZ in der Ulmer Schillerstraße 15 in der Max-Gutknecht-Schule statt. Daneben stehen den Jugendlichen auf ihrem Weg in den Beruf die RAZ-Bildungsbegleiter mit Rat und Tat zur Seite.

Sehr gute Vermittlungsquote

In engem Kontakt hatten die jungen Berufsstarter bereits seit Monaten mit der Ulmer Agentur für Arbeit gestanden – vom Beratungsgespräch über Praktika-Vermittlung, Eignungstests oder eventuell dem einen oder anderen Arztgutachten bis hin zur Anmeldung im RAZ. Das alles sei geschehen, so Ulrich Neuner von der Arbeitsagentur, "weil wir alles dafür tun wollen, dass Sie einen gescheiten Beruf erlernen können." Und im RAZ Ulm seien die Rahmenbedingungen dafür gut. Und zwar "für Sie und uns." Denn natürlich sei es das primäre Anliegen der Agentur, die benachteiligten Jugendlichen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Jobchancen nach der zwei- bis dreijährigen Ausbildung stünden jedenfalls gut, sprach Neuner aus Erfahrung: "Die Leute, die aus dem RAZ kommen, können wir nahezu zu 100 Prozent vermitteln." An die frisch gebackenen Azubis appellierte er: "Schauen Sie, dass Sie etwas lernen. Arbeiten sie mit!"

Passende musikalische Begleitung

Passend zum Anlass interpretierte das Musiker-Trio "Nic Diamond & The Mellow Tunes" deutschsprachige Lieder mit ermutigenden Texten und erntete viel Applaus vom Publikum.

 


 

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erstellt am 13.09.2012



18 Jugendliche starteten im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm mit ihrer Berufsausbildung

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: 18 Jugendliche starteten im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm mit ihrer Berufsausbildung. Den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren sie in Partnerbetrieben der Region.

 



Die betriebsnahe Ausbildung im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) ermöglicht es jungen Menschen mit Lernbehinderung ihre Ausbildung je nach individuellen Möglichkeiten entweder von Beginn an in anerkannten Ausbildungsbetrieben aus der Region zu absolvieren oder das erste Ausbildungsjahr in den Ausbildungswerkstätten und Betrieben des RAZ in Ulm und im Anschluss in Betrieben der freien Wirtschaft. Es eignet sich für junge Menschen, die bereits in der Lage sind, in Betrieben zu arbeiten, aber noch einen gewissen Betreuungsbedarf haben.
www.raz-ulm.de