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Startschuss für den Weg ins Berufsleben

ULM – Der Start der Ausbildung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Berufsleben. Ende August begannen 28 Jugendliche mit besonderem Förderbedarf im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) des Berufsbildungswerks Adolf Aich in Ulm mit einer Ausbildung beziehungsweise der Berufsvorbereitung. Bei der Feier gaben Schulleiter Albert Erb und Ulrich Neuner von der Agentur für Arbeit motivierende Worte mit auf den Weg.


Neuer Lebensabschnitt

Steht ein neuer Lebensabschnitt vor der Tür bringt er Aufregung und eine Portion Tatendrang, aber vielleicht auch Sorgen oder Unsicherheiten mit sich. "Lassen Sie sich überraschen und lassen Sie sich darauf ein, was kommt", begrüßte Birgit Simon, Abteilungsleiterin des RAZ Ulm, die neuen Auszubildenden, die zusammen mit Eltern und Freunden zur Aufnahmefeier gekommen sind. Sie appellierte an die jungen Menschen, während der Zeit der Ausbildung immer das Ziel im Auge zu behalten, auch wenn nicht jeder Tag die Sonne scheine. "Ausbildung bedeutet, ein Stück erwachsen zu werden und für sich selbst und sein Leben Verantwortung zu übernehmen", sagte Birgit Simon.

Sich Ziele setzen und durchhalten

Im Namen der Geschäftsführung begrüßte Schulleiter Albert Erb aus Ravensburg die Jugendlichen. Die Anzahl von knapp 30 Azubis sei auch ein Ausdruck der guten Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Erb zitierte die von Geburt an blinde mehrfache Weltmeisterin und Paralympics-Siegerin Verena Bentele: "Wenn man etwas erreichen will, ist es wichtig, sich Ziele zu setzen, durchzuhalten und sich auch mal durchzubeißen. Der Erfolg kommt nicht von alleine." Allerdings dürfe man auf diesem Weg durchaus Hilfe einfordern, wenn man nicht weiterkomme. "Dafür sind die Mitarbeiter des RAZ da, die alle wollen, dass diese Maßnahme zum Erfolg führt." Dass dies möglich ist, zeigen die aktuellen Zahlen. "Zwei Drittel der diesjährigen BBW-Absolventen haben bereits einen Arbeitsplatz", machte der Schulleiter Mut und forderte die Jugendlichen dazu auf, ihre Möglichkeiten zu nutzen, um bald den Schlüssel fürs Berufsleben in der Hand zu halten.

Für jeden Jugendlichen der richtige Beruf

"Wenn ich Sie hier sehe, ist schon viel erreicht", sagte Ulrich Neuner von der Ulmer Agentur für Arbeit und erinnerte an Berufsberatung, Eignungstests und Besuche beim ärztlichen Dienst. "Viele Schulabgänger wissen am Anfang nicht, wohin die Reise gehen soll, und unser Ziel ist, für jeden den richtigen Beruf zu finden." Ebenso wie bei der Olympiade habe jeder Jugendliche eine Eignung für bestimmte Dinge, und die gelte es herauszufinden. Die Arbeit für die Agenturmitarbeiter sei jedoch erst abgeschlossen, wenn die Auszubildenden in den Arbeitsmarkt integriert seien. Auch die Arbeit des RAZ werde danach bewertet, was nach der Ausbildung passiere. "Aber die Ergebnisse in Ulm sind gut, und ich hoffe, dass Sie mit Motivation und Freude dabei sind", wünschte Ulrich Neuner.

Vorstellung der Ausbilder

Birgit Simon stellte die künftigen Ausbilder und Bildungsbegleiter vor, mit denen die Jugendlichen am Büfett bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen ins erste Gespräch kamen. Ein musikalisches i-Tüpfelchen setzten "Nic Diamond & The Mellow Tunes".

 


 

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erstellt am 30.08.2012



28 Jugendliche nehmen im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm eine Berufsausbildung oder Berufsvorbereitung in Angriff

Start ins Berufsleben: 28 Jugendliche nehmen im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm eine Berufsausbildung oder Berufsvorbereitung in Angriff.

 



Die betriebsnahe Ausbildung im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) ermöglicht es jungen Menschen mit Lernbehinderung ihre Ausbildung je nach individuellen Möglichkeiten entweder von Beginn an in anerkannten Ausbildungsbetrieben aus der Region zu absolvieren oder das erste Ausbildungsjahr in den Ausbildungswerkstätten und Betrieben des RAZ in Ulm und im Anschluss in Betrieben der freien Wirtschaft. Es eignet sich für junge Menschen, die bereits in der Lage sind, in Betrieben zu arbeiten, aber noch einen gewissen Betreuungsbedarf haben.
www.raz-ulm.de