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Infotag für Schulen im Berufsbildungswerk Adolf Aich Ravensburg

RAVENSBURG – Welcher Beruf passt zu mir? Wohin führt mein Weg nach der Schule? Mehr als 350 Jugendliche kamen zum Infotag für Schulen ins Berufsbildungswerk (BBW) Adolf Aich nach Ravensburg, wo sie verschiedene Ausbildungsberufe kennen lernen und in den Werkstätten selbst mit Hand anlegen konnten. Erstmals waren auch Schüler von Haupt- und Werkrealschulen zum Infotag eingeladen.

 

Die Vielfalt der Berufe erleben

Visitenkarten drucken, virtuell mit dem Gabelstapler durch Lagerhallen fahren und Regale entladen, Cocktails shaken oder einen Minidachstuhl zimmern – das mag sich wie launiger Zeitvertreib anhören, ist aber das erste Schnuppern in verschiedene Ausbildungsberufe. 29 verschiedene Projekte hatten die BBW-Verantwortlichen für den Infotag für Schulen vorbereitet. So erwartete die mehr als 350 Schüler, die kurz vor dem Schulabschluss stehen, ein Tag voller Informationen, Mitmach-Aktionen und neuer Eindrücke.

In kurzer Zeit selbst gefertigt

"Mir hat der Bereich Farbe am besten gefallen. Da haben wir in kurzer Zeit richtig was geschafft", stellte ein Neuntklässler aus der Ravensburger Neuwiesenschule fest. Beklebt mit dem eigenen Sternzeichen macht sich sein bunt lackiertes Holzbrettchen gut als Untersetzer. Das BBW hat er sich irgendwie anders vorgestellt. "Es gefällt mir eigentlich ganz gut hier." Verschiedene selbst gefertigte Mitnehmsel von der Seife mit Orangenduft aus dem Bereich Altenpflege über kleine Spiele aus dem Holz- oder dem Metallbereich bis zum Schlüsselanhänger aus Leder, gefertigt bei den Raumausstattern, wanderten in die Rucksäcke der Schüler. Beim Erlebnisparcours in der Turnhalle lernten sie den Berufsvorbereitungsbereich des BBW kennen, beim Lernzirkel "Ernährung" konnten sie ihr Wissen testen und in der Kfz-Werkstatt erfuhren sie, wie man ein Rad wechselt.

Mehr als 50 Ausbildungsberufe im BBW

Um sich näher mit theoretischen Inhalten und Praxis der einzelnen Ausbildungsberufe zu beschäftigen – das BBW bietet immerhin über 50 verschiedene an – erhielten die Lehrer Infomappen, in denen jedes Berufsbild genau dargestellt wird. "Bei uns gibt es durchaus Schüler, für die ich mir eine Berufsausbildung im BBW gut vorstellen kann. Für andere passt es weniger", sagte Ulrich Schneider-Struben, stellvertretender Schulleiter der Neuwiesenschule. Der Infotag sei vor allem gut, um die Vielzahl der Berufe zu erleben.

Erstmals Haupt- und Werkrealschüler beim Infotag

Erstmals waren neben den Förderschulen zwischen Ulm, Kempten und Überlingen auch Haupt- und Werkrealschulen in der näheren Umgebung eingeladen. "Der Hintergrund ist, dass in den nächsten Jahren die Förderschulen im Zuge der Inklusion mit großer Wahrscheinlichkeit in die Haupt- und Werkrealschulen integriert werden", sagte Albert Erb, Schulleiter der Josef-Wilhelm-Berufsschule im BBW. Neben dem Infotag für Schulen und speziellen Veranstaltungen für Eltern können Schulen auch individuelle Informationsveranstaltungen mit dem BBW vereinbaren.

 


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erstellt am 04.11.2011



Infotag für Schulen im BBW

Wie funktioniert denn das? In der Metallwerkstatt des Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) lernten die Schüler beim Infotag nicht nur Maschinen und Werkzeuge kennen, sondern fertigten auch ein Steckspiel.