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Schreiner-Azubis engagieren sich: Ein "Spielofant" für Bulgarien

RAVENSBURG – Im Rahmen der Berufsausbildung zum Schreiner restaurierten Jugendliche des Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) Ravensburg den alten "Spielofanten" des Kreisjugendrings Ravensburg für bedürftige Kinder in Bulgarien. Sie statteten ihn mit selbst geschreinerten erlebnispädagogischen Spielgeräten aus. Am 2. August beginnt die Reise nach Zarevbrod, wo Benediktiner-Schwestern Hilfsprojekte in Kinder- und Behinderteneinrichtungen betreuen.

RAVENSBURG – Im Rahmen der Berufsausbildung zum Schreiner restaurierten Jugendliche des Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) Ravensburg den alten „Spielofanten“ des Kreisjugendrings Ravensburg für bedürftige Kinder in Bulgarien. Sie statteten ihn mit selbst geschreinerten erlebnispädagogischen Spielgeräten aus. Am 2. August beginnt die Reise nach Zarevbrod, wo Benediktiner-Schwestern Hilfsprojekte in Kinder- und Behinderteneinrichtungen betreuen.

Arbeit für einen guten Zweck

Schon seit längerer Zeit wollten die Mitarbeiter der Schreinerei um den Betriebsleiter Ludwig Speidler für die Azubis ein Projekt initiieren, bei dem sie selbst durch ihre Arbeit Gutes tun können. Durch Kontakte mit dem Verein Bulgarienhilfe Oberschwaben und dem Kreisjugendring ergab sich die Gelegenheit: Das BBW erwarb mit Hilfe von Spendengeldern den alten „Spielofanten“ des Kreisjugendrings Ravensburg, einen Autoanhänger mit Platz für die verschiedensten Freizeitspiele. Gesammelt wurde beim Geburtstagsfest eines Mitarbeiters. 1 100 Euro Erlös vom Getränkeverkauf beim Bad Waldseer Stadtfest, ein Sonderpreis der Firma Talhofer und eine Spende der Bulgarienhilfe jeweils in Höhe von 500 Euro sowie Sachspenden von Sport Reischmann und der Firma Edelrid machten den Umbau des „Spielofanten“ möglich.

Spielgeräte für wertvolle pädagogische Arbeit

Im Rahmen ihrer Ausbildung restaurierten die Schreiner-Azubis den Hänger und machten ihn wieder verkehrstauglich. „Es ist schön, dass wir durch dieses Projekt anderen Menschen etwas geben können“, sagte Deborah Albrecht, Azubi im dritten Lehrjahr. Pascal Ziegler, Azubi im ersten Lehrjahr, fiel auf, wie gut alle Beteiligten am Projekt als Team zusammengearbeitet haben. Bestückt mit einer selbst gebauten Seifenkiste, Fußballtoren, Stelzen, Pedalos und anderen erlebnispädagogischen Geräten geht die mobile Spielesammlung am 2. August auf die rund 2 000 Kilometer lange Reise ins bulgarische Zarevbrod. „Mit den Spielgeräten kann vor Ort wertvolle pädagogische Arbeit geleistet werden“, ist Ludwig Speidler überzeugt. Auch Geschäftsführer Herbert Lüdtke lobte das Projekt: „Es ist eine tolle Möglichkeit, gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen.“

Bulgarienhilfe Oberschwaben dankt für Engagement

Gemeinsam mit Ludwig Speidler und dem Zivildienstleistenden Johannes Nägele werden drei Azubis dabei sein, wenn der „Spielofant“ an die Benediktiner-Schwestern in Zarevbrod übergeben wird. „Vielen Dank für euer Engagement“, dankte Bernd Bergemann, Vorsitzender der Bulgarienhilfe. Zweimal im Jahr bringt der Verein einen 20-Tonnen-Lastwagen mit Hilfsgütern nach Bulgarien und achtet sehr darauf, dass die Hilfe auch tatsächlich bei den Bedürftigen ankommt. Die Schwestern in Zarevbrod seien bekannt für ihre sinnvolle Sozialarbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Dort ist der ‚Spielofant’ genau an der richtigen Adresse“, sagte Bernd Bergemann. Auch Andreas Hörter vom Kreisjugendring freut sich, dass der restaurierte „Spielofant“ weiterhin Kindern und Jugendlichen zugute kommen wird.

 


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erstellt am 21.07.2011



Hilfsprojekt für Bulgarien: Schreiner-Azubis des Berufsbildungswerks Adolf Aich sanierten den alten „Spielofanten“ des Kreisjugendrings. Der Verein Bulgarienhilfe Oberschwaben sorgt dafür, dass die Hilfe ankommt.