Sie sind hier:  Aktuelles & Informationen »  Presse 

Max-Gutknecht-Schule staatlich anerkannt

ULM – Das Ulmer Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe – die "Schillerstraße 15" – hat nun eine eigenständige Schule: Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Max-Gutknecht-Schule rückwirkend zum 1. Februar 2011 staatlich anerkannt. Bisher war sie lediglich eine Außenstelle der Josef-Wilhelm-Schule des Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) Ravensburg.

 

Neu, aber mit jahrelanger Erfahrung

Jetzt ist es offiziell: Mit der staatlichen Anerkennung durch das zuständige Regierungspräsidium wird die Ulmer Bildungslandschaft um eine neue eigenständige Schule erweitert – die Max-Gutknecht-Schule (MGS). Neu ist der Name und der Briefkopf, den die Absolventen künftig über ihren Zeugnissen stehen haben werden. Neu ist auch die Leitungsstruktur dieser privaten Sonderberufsschule. Altbewährt dagegen ist die Ausbildung und Qualifizierung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf, die dort schon seit mehr als einem Jahrzehnt fit für das Berufsleben gemacht werden.

Gestiegene Schülerzahlen

Denn mit der Gründung des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) Ulm im Jahre 1998 hatte gleichzeitig auch eine Außenstelle der Ravensburger Josef-Wilhelm-Schule ihren Betrieb in der Münsterstadt aufgenommen. Drückten seinerzeit gerade einmal 23 Azubis die Schulbank, sind es aktuell über 200 junge Menschen, die in der heutigen Max-Gutknecht-Schule ihren Berufsschulunterricht besuchen oder eine Berufsvorbereitung absolvieren. Da sich auch das Lehrerkollegium im Laufe der Jahre entsprechend vergrößert hatte, war eine dezentralere Organisation von Nöten.

Roland Groner leitet Schule

"Nicht zuletzt deshalb ist es sinnvoll geworden, die Ulmer Schule eigenständig zu führen", betont Albert Erb, Rektor der Josef-Wilhelm-Schule. Zwar bleibt er als Gesamtschulleiter für beide Sonderberufsschulen in Ravensburg und Ulm verantwortlich. Jedoch bekleidet nun Roland Groner die neu geschaffene Funktionsstelle des stellvertretenden Schulleiters an der MGS. Der 52-Jährige agierte bereits seit 2008 als Außenstellenleiter.

Noch mehr regionale Verankerung

Für den Schulalltag bedeutet das: Die Wege werden kürzer, und die Schule rückt näher an ihren Standort heran. "Sie wird noch mehr in Ulm verankert und kann sich in Zukunft entsprechend den regionalen Bedingungen weiterentwickeln", so Albert Erb. Außerdem passe der Zeitpunkt der staatlichen Anerkennung "gut mit dem kürzlich erfolgten Umzug in die Schillerstraße 15 zusammen". Im dortigen Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe ist die Max-Gutknecht-Schule seit diesem Ausbildungsjahr beheimatet – unter einem Dach mit dem Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ). In erster Linie dient sie auch als Schule des RAZ, steht aber ebenso externen Schülern mit besonderem Förderbedarf offen. Schulträger der MGS ist das Berufsbildungswerk Adolf Aich Ravensburg.

Namensgeber: Max Gutknecht

Der Namensgeber für die neue Ulmer Schule ist übrigens ein ehemaliger Direktor der Stiftung Liebenau, zu der das Berufsbildungswerk und die Max-Gutknecht-Schule gehören. Zwischen 1954 und 1967 hatte dieser die Stiftung geleitet.

 

 


Kontakt:
Stiftung Liebenau Abteilung Kommunikation
Sekretariat Presse
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren

Telefon 07542 10-1181
Telefax 07542 10-1117

erstellt am 18.04.2011



Norbert Pellens (mitte) mit Albert Erb und Herbert Lüdtke

Die Max-Gutknecht-Schule Ulm ist staatlich anerkannt: Norbert Pellens, Stellvertretender Referatsleiter im Regierungspräsidium Tübingen (Mitte), überbrachte diese Nachricht an Albert Erb, den Gesamtleiter der Sonderberufsschulen des Berufsbildungswerkes Adolf Aich (BBW) sowie an Herbert Lüdtke, dem Geschäftsführer des BBW (rechts).