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Feierlicher Starkbieranstich in der MarktWirtschaft Bad Waldsee

BAD WALDSEE – Klein-Nockherberg in der MarktWirtschaft des Berufsbildungswerkes Adolf Aich (BBW) in Bad Waldsee: Prominente Gäste haben den ersten Starkbieranstich in den historischen Stuben der ehemaligen Gaststätte "Zum Hirschen" genossen.

 

Mit vereinten Kräften klappt der Fassanstich

Im zur Stiftung Liebenau gehörenden Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) werden junge Menschen mit unterschiedlichen Lernschwierigkeiten ausgebildet. Vor vier Jahren pachtete das BBW die MarktWirtschaft, "um den Jugendlichen eine realitätsnahe Ausbildung zu ermöglichen", wie Dirk Eberhard, Leiter der Betriebsgastronomie und der MarktWirtschaft, berichtet. "Das Konzept überzeugte", so Bürgermeister Roland Weinschenk. Im Juni 2007 erhielt das BBW den Zuschlag der Stadt für eine Gaststätte, die saisonale Produkte aus der Region verarbeitet, verbunden mit Ausbildungsplätze in der Küche, im Gastgewerbe und in der Hauswirtschaft für Jugendliche aus dem BBW.

Starkbierwoche - neue Ideen beleben die MarktWirtschaft

Eingebunden in das denkmalgeschützte Ensemble orientiert sich die Küche an den Jahreszeiten, überzeugt mit Service und regionaler Vielfalt. Manfred Haas, Abteilungsleiter für Bildung und Arbeit im BBW, sieht in der MarktWirtschaft eine große Chance für die Jugendlichen, "sich etwas zuzutrauen, Ideen zu entwickeln und im Team umzusetzen" – wie die Starkbierwoche. "Da müssen wir gar nicht nach München schauen", erklärte Moderator Bernhard Bitterwolf, pädagogische Leiter der Bauernschule. Denn: "Hier wird seit dem 30-jährigen Krieg Bier gebraut."

Den Jahreskalender kreativ gestalten

Genau in diesem Konzept der MarktWirtschaft, angelehnt an Tradition und eingebunden in den kulinarischen Jahreskalender, "können sich die Jugendliche kreativ entfalten", bestätigt Haas. Fastenzeit, Nockherberg - die Idee zum Starkbieranstich war geboren. Gottfried Härle von der Härle-Brauerei spendete das Fass Bier, die "Haderlumpen" aus Bad Waldsee lockten die Besucher in die Gaststube, wo Bitterwolf von der Not der Mönche erzählte, denen in der langen Fastenzeit, einschließlich Advent, das Essen verwehrt war und die gemäß dem lateinischen Spruch "Trinken bricht das Fasten nicht" das Starkbier erfanden.

Erste Adresse in der Stadt

Der Fassanstich oblag dem Stadtoberhaupt. Aber das Bier floss zunächst nicht. So musste der Chef der Brauerei Härle den Zapfhahn selbst in das Fass hämmern. Mit Hilfe von Dirk Eberhard füllten sich dann die Krüge. Die MarktWirtschaft verwöhnte mit warmer Küche und die Melodien der "Haderlumpen" luden zum Innehalten auf dem sonnigen Rathausplatz ein. Über den gelungenen ersten Starkbieranstich freute sich nicht nur BBW-Geschäftsführer Herbert Lüdtke. Auch Roland Weinschenk schaut gerne stolz auf die denkmalgeschützte Gaststube. Für den Bürgermeister ist die MarktWirtschaft "die erste Adresse in der Stadt."
 

 


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erstellt am 28.03.2011



Starkbieranstich in der MarktWirtschaft

(v.l.n.r.): Starkbieranstich in der MarktWirtschaft: Manfred Haas, Abteilungsleiter für Bildung und Arbeit im BBW, Bürgermeister Roland Weinschenk, Bernhard Bitterwolf, Moderator und pädagogischer Leiter der Bauernschule Bad Waldsee, Dirk Eberhard, Leiter der BBW-Betriebsgastronomie und der MarktWirtschaft Bad Waldsee, und BBW-Geschäftsführer Herbert Lüdtke.