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Gute Perspektiven zum Ausbildungsstart

RAVENSBURG – Rund 100 Jugendliche mit besonderem Förderbedarf starteten Anfang dieser Woche eine Ausbildung am Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) der Stiftung Liebenau in Ravensburg. Geschäftsführer Herbert Lüdtke begrüßte außerdem 43 Jugendliche zum Beginn einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, die die Ausbildungsreife zum Ziel hat.

RAVENSBURG – Rund 100 Jugendliche mit besonderem Förderbedarf starteten Anfang dieser Woche eine Ausbildung am Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) der Stiftung Liebenau in Ravensburg. Außerdem begrüßte Geschäftsführer Herbert Lüdtke 43 Jugendliche zum Beginn einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, die die Ausbildungsreife zum Ziel hat.

Einen Schritt weiter kommen

"You’ve got a friend" spielte die BBW-Band zur Begrüßung der rund 150 Jugendlichen, die im BBW eine Ausbildung beziehungsweise eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BVB) beginnen. "Wir als BBW wollen ihnen in diesem Sinne während der Ausbildungszeit als Freund hilfreich zur Seite stehen und Unterstützung geben", sagte Geschäftsführer Herbert Lüdtke. Sowohl bei der Berufsausbildung als auch bei der Berufsvorbereitung gehe es darum, einen Schritt weiter zu kommen, um künftig für sich Verantwortung übernehmen zu können.

Pflicht, etwas aus sich zu machen

Ziel sei die Teilhabe am Arbeitsleben und an der Gesellschaft. Im Namen der rund 300 BBW-Mitarbeiter betonte Lüdtke, dass sie stolz darauf seien in der Einrichtung zum Wohle der Jugendlichen zu arbeiten. "Wir sind genauso wichtig wie eine Eliteschule. Jeder von Ihnen ist genauso wichtig wie irgendein Supertalent", machte er deutlich. Lüdtke sprach die UN-Konvention an, nach der jeder junge Mensch das Recht auf eine Ausbildung hat, die seinen Begabungen und Neigungen entspreche. "Jeder hat aber auch die Pflicht, etwas aus sich zu machen", ermahnte er. Das BBW sei dafür da, die Talente zu entdecken und bei ihrer Entfaltung zu unterstützen und zu fördern.

Mindestens 60 Prozent bekommen Arbeitsplatz

Fritz Ampferl, Leiter der Reha-Abteilung der Agentur für Arbeit Ravensburg, bestätigte, dass mindestens 60 Prozent der BBW-Absolventen einen Job finden. Bei positiven Konjunkturdaten seien es wesentlich mehr. Angesichts der demografischen Entwicklung und des drohenden Fachkräftemangels sei bereits in vier bis fünf Jahren mit einem spürbaren Mangel an Arbeitskräften zu rechnen, so Ampferl. "Für Sie bedeutet das, dass Sie nach der Ausbildung ganz ausgezeichnete Perspektiven haben", machte er den Jugendlichen Mut. "Dies sollte Sie motivieren, hier im BBW richtig Gas zu geben."

Lehrer, Ausbilder, Psychologen und Bildungsbegleiter stehen zur Seite

"Ich bin ganz sicher, dass ihr euch hier ganz schnell wohl fühlen werdet", sagte die Vorsitzende der Teilnehmervertretung, Jana Koch, die eine Ausbildung zur Fachlageristin absolviert. Auch Hugo Glückler, Leiter der Berufsvorbereitung, machte seinen künftigen Schützlingen Mut: "An den vielen Azubis könnt ihr sehen, dass auch ihr die Ausbildungsreife schaffen könnt." Zur Seite stehen den Jugendlichen ein Team von Lehrern, Ausbildern, Psychologen und Bildungsbegleitern. "Wir alle wollen die Zeit mit Ihnen optimal gestalten", sagte Oliver Schweizer, Leiter der Abteilung Bildungsbegleitung. Dazu gehöre auch, den Verlauf der Ausbildung zu dokumentieren und mit jedem einzelnen Förderplangespräche zu führen. "Denn das Geld der Agentur für Arbeit soll gut angelegt sein", erklärte er.

Zum Aufbruch in den neuen Lebensabschnitt gab Birgit Schaf den neuen Azubis und BVB-lern einen Segensspruch mit auf den Weg und unterstrich damit das christliche Menschenbild, das Grundlage der Arbeit des BBW ist: Füße, die leicht über Hindernisse gehen, Augen, die den Durchblick finden, Hände, die Tränen trocknen und einen guten Menschen, der zu einem hält.
 


Kontakt:
Stiftung Liebenau Kommunikation
Sekretariat Presse
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren

Telefon 07542 10-1181
Telefax 07542 10-1117

erstellt am 02.09.2010



Begrüßung am Berufsbildungswerk Adolf Aich in Ravensburg

Begrüßung am Berufsbildungswerk Adolf Aich in Ravensburg.

Begrüßung am Berufsbildungswerk Adolf Aich in Ravensburg

Rund 150 junge Menschen mit besonderem Förderbedarf begannen in dieser Woche eine Berufsausbildung oder eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme.