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Aufnahmefeier für die neuen Azubis im Regionalen Ausbildungszentrum Ulm

ULM – 43 Jugendliche mit Lernbehinderung oder Lernbeeinträchtigung wurden am Montag im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) des Berufsbildungswerk Adolf Aich in Ulm begrüßt. 19 von ihnen beginnen mit einer integrativen Ausbildung zunächst in den Werkstätten des RAZ, 24 werden den praktischen Teil von Anfang an in Kooperationsbetrieben absolvieren.

ULM – 43 Jugendliche mit Lernbehinderung oder Lernbeeinträchtigung wurden am Montag, den 27. August im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) des Berufsbildungswerk Adolf Aich in Ulm begrüßt.

19 von ihnen beginnen mit einer integrativen Ausbildung zunächst in den Werkstätten des RAZ, 24 werden den praktischen Teil von Anfang an in Kooperationsbetrieben absolvieren.

Trotz Praktikum oder Berufsvorbereitungsjahr seien die Jugendlichen bestimmt aufgeregt und neugierig angesichts des neuen Schritts ins Berufsleben, sagte Abteilungsleiterin Birgit Simon bei der Aufnahmefeier im Saal der Wengenkirche.

"Wir werden die Ausbildung gemeinsam anpacken, damit das Unternehmen gelingen kann." Dabei sei ein gegenseitiges Miteinander notwendig. Mit einem Spruch machte sie den frisch gebackenen Azubis Mut für den neuen Lebensabschnitt: "Lass dich durch das, was du bist, nicht darin täuschen, was du noch werden kannst."

Geld für Ausbildung ist gut angelegt

Der Beginn einer Ausbildung sei eine neue Chance, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, sagte Herbert Lüdtke, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes Adolf Aich in Ravensburg. „Arbeit ist wichtig, um Teil der Gesellschaft zu sein.“ Die Vermittlungsquoten der letzten Jahre zeigen, dass das Geld für die geförderten Ausbildungsplätze gut angelegt sei. Im letzten Jahr fanden zehn von 13 Absolventen eine Arbeitsstelle. Er verwies auf IHK-Untersuchungen, nach denen Menschen ohne Ausbildung eine um 20 Prozent schlechtere Chance haben, einen Arbeitsplatz zu finden.

Unterstützen auf dem Lernweg

"Mit dem Beginn der Ausbildung können Sie sich neu bewähren, sie lernen neue Menschen kennen und können sich vielleicht von alten Gewohnheiten trennen", sagte Lüdtke. Dabei sei es notwendig, sie auf den neuen Rahmen mit seinen Regeln einzulassen. "Strengen Sie sich an, wir werden Sie dabei unterstützen, dieses Ziel zu erreichen", versprach Lüdtke den jungen Berufsanfängern. Die Mitarbeiter, Ausbilder und Lehrer des RAZ sollten die Azubis auf ihrem Lernweg als Trainer und Coaches begreifen, "ähnlich wie bei einer Fußballmannschaft."

Bei Kaffee und belegten Brötchen feierten die Azubis mit Eltern, Geschwistern und RAZ-Ausbildern den Start ins Berufsleben. Das musikalische I-Tüpfelchen setzten Mike Hanke am Piano und Johannes Hettrich am Kontrabass.

Von: Claudia Wörner (Text+Foto), erstellt am 29.08.2007


Aufnahmefeier für die neuen Azubis im RAZ Ulm

  • 43 Jugendliche haben eine Ausbildung im RAZ Ulm begonnen.

  • 43 Jugendliche mit Lernbehinderung oder Lernbeeinträchtigung wurden am Montag, den 27. September im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) des Berufsbildungswerk Adolf Aich in Ulm begrüßt. 19 von ihnen beginnen mit einer integrativen Ausbildung zunächst in den Werkstätten des RAZ, 24 werden den praktischen Teil von Anfang an in Kooperationsbetrieben absolvieren.

  • Trotz Praktikum oder Berufsvorbereitungsjahr seien die Jugendlichen bestimmt aufgeregt und neugierig angesichts des neuen Schritts ins Berufsleben, sagte Abteilungsleiterin Birgit Simon bei der Aufnahmefeier im Saal der Wengenkirche. "Wir werden die Ausbildung gemeinsam anpacken, damit das Unternehmen gelingen kann."

  • Der Beginn einer Ausbildung sei eine neue Chance, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, sagte Herbert Lüdtke, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes Adolf Aich in Ravensburg. "Arbeit ist wichtig, um Teil der Gesellschaft zu sein."

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Infobox:

Im Regionalen Ausbildungszentrum Ulm haben 43 Jugendliche eine Ausbildung begonnen: Beikoch (7 integrativ, 1 kooperativ), Fachkraft im Gastgewerbe (1 integrativ), Verkaufshelferin im Bäckerhandwerk (7 integrativ, 5 kooperativ), Bäckerfachwerker (4 integrativ), Verkäufer IHK (8 kooperativ), Fachlagerist (4 kooperativ), Autofachwerker (4 kooperativ) und Gartenbaufachwerker (2 kooperativ).

In der integrativen Ausbildung absolvieren die Azubis ihr erstes Lehrjahr im RAZ und wechseln anschließend in einen Kooperationsbetrieb. Die kooperative Ausbildung findet von Anfang an im Betrieb statt. Alle Auszubildenden besuchen die Berufsschule im RAZ und werden sozialpädagogisch und bei Bedarf psychologisch begleitet

Kontakt:

Regionales Ausbildungszentrum Ulm
Ulmergasse 15
89073 Ulm

Telefon 07 31/ 96 87 8-0
Telefax 07 31/ 96 87 8-11
info(at)raz-ulm.de