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Nach Aktion mit Azubis: MdB Dr. Andreas Schockenhoff spendet Sitzbank an Stiftung Liebenau

RAVENSBURG/ LIEBENAU – Der Garten vor dem Schloss Liebenau ist um eine Sitzbank reicher. Diese hatte der Ravensburger Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Schockenhoff von Auszubildenden des Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) geschenkt bekommen – mit der Bitte, sie einer sozialen Einrichtung seiner Wahl zu spenden. Nun hat der Politiker das Möbelstück der Stiftung Liebenau übergeben.


Eine Sitzbank aus der „Inklusionsmaschine“

„Einen schöneren Platz hätten wir nicht finden können“, zeigte sich Dr. Andreas Schockenhoff angetan von der idyllischen Atmosphäre im Liebenauer Schlossgarten. Hier ließ der Bundestagsabgeordnete die Sitzbank aus dem Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) aufstellen. Im vergangenen Jahr hatte der Politiker auf Einladung von Lehrlingen das BBW besucht, dort mit den Azubis gemeinsam die Bank zusammengeschraubt und sich über die Arbeit, aber auch die Sorgen und Nöte der Einrichtung informiert.

„Spezialeinrichtungen und Inklusion sind kein Gegensatz“

Seit über drei Jahrzehnten bringt das BBW Jugendliche mit besonderem Förderbedarf erfolgreich in den Arbeitsmarkt. Dennoch stehen die 52 deutschen Berufsbildungswerke als Spezialeinrichtungen heute unter einem großen finanziellen und politischen Druck – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Inklusionsdebatte. „Dabei sind wir Inklusionsmaschinen“, wie BBW-Geschäftsführer Herbert Lüdtke betonte. So ermögliche seine Einrichtung auch jenen jungen Menschen die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe, für die eine betriebliche Ausbildung aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in Frage kommt. Auch laut Schockenhoff komme es immer darauf an, was für den Einzelnen das Beste ist: „Spezialeinrichtungen und Inklusion sind kein Gegensatz.“

„Hier kann ich ich selbst sein“

Für Ellena Steinhart und Timo Fendt, die sich beide aktiv in der BBW-Teilnehmervertretung engagieren, ist jedenfalls klar: Im Berufsbildungswerk sind sie an der richtigen Adresse. Dort bekommen sie jene Unterstützung und jenes Umfeld, das sie brauchen auf ihrem Weg in den Job. „Hier kann ich ich selbst sein“, meinte Steinhart, die nach ihrer derzeitigen Berufsvorbereitung gerne eine Schreinerlehre im BBW machen würde. „Spezialeinrichtungen wie das BBW werden auch in Zukunft notwendig sein“, so Herbert Lüdtke. „Unsere Auszubildenden sind nicht mehr beeinträchtigt, wenn sie bei uns ihren Abschluss gemacht haben. Denn die allermeisten von ihnen kommen anschließend dauerhaft auf dem ersten Arbeitsmarkt unter.“

Möbelstück mit langer Lebensdauer

So nachhaltig wie die BBW-Ausbildung wurde auch die Sitzbank aus Eichenholz und Metall konzipiert. „Daran werden Sie auch in 20, 30 Jahren noch Freude haben“, prophezeite BBW-Ausbilder Erwin Koch der neuen Besitzerin des Möbelstückes, der von den Vorständen Prälat Michael H. F. Brock und Dr. Berthold Broll vertretenen Stiftung Liebenau.

 


 

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erstellt am 11.07.2013



Eine neue Sitzbank für den Garten des Liebenauer Schlosses

Eine neue Sitzbank für den Garten des Liebenauer Schlosses: Stehend von links nach rechts: Dr. Berthold Broll und Prälat Michael H. F. Brock (Vorstände Stiftung Liebenau), Ellena Steinhart und Timo Fendt (BBW-Teilnehmervertreter), Herbert Lüdtke (Geschäftsführer Berufsbildungswerk Adolf Aich Ravensburg). Sitzend von links nach rechts: Erwin Koch (Ausbilder), Petra und Dr. Andreas Schockenhoff.

 

Übergaben die Sitzbank: BBW-Teilnehmervertreter Timo Fendt und Ellena Steinhart

Übergaben die Sitzbank „made im BBW“ der Stiftung Liebenau (von links): die BBW-Teilnehmervertreter Timo Fendt und Ellena Steinhart sowie der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Schockenhoff.