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Der "Herzenssache"-Bus fährt nach Ulm

ULM – Riesiger Jubel im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm des Berufsbildungswerks Adolf Aich: Bei der TV-Spendengala von „Herzenssache“, der Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank, bekam das RAZ die meisten Zuschauer-Stimmen und gewann damit den ausgelobten Mercedes-Transporter. Nun – drei Wochen nach der Sendung – haben die Azubis den „Herzenssache“-Kleinbus in der Donaustadt in Empfang genommen.


„Hurra, der Bus ist da!“ Die Begeisterung über die erfolgreiche Teilnahme an der „Herzenssache“-Aktion ist überall zu spüren in der Ulmer Schillerstraße 15. Bei den RAZ-Azubis, die Ende November live mit dabei waren bei der Show in der Ludwigsburger MHP Arena, sowieso. Zwei von ihnen, Linda Uzor und Patrick Sohler, durften sogar mit ihrem Ausbildungsleiter Johannes Hettrich auf die Bühne zum Interview mit Moderator Michael Antwerpes.

„Wahnsinns-Erlebnis“

„Es war für alle ein Wahnsinns-Erlebnis“, schwärmt Hettrich von dem Abend und dem ganzen Drumherum. Der freundliche Empfang, die Vorbereitungen im Backstage-Bereich, das Schminken „in der Maske“, dann der Probedurchlauf in der Halle – schon bevor die eigentliche Live-Sendung losging, bekam die Delegation aus dem RAZ einen spannenden Einblick hinter die Kulissen einer TV-Show.

Jubel auf der Bühne

Und dann standen die beiden Ulmer Jugendlichen plötzlich vor laufenden Kameras im großen Rampenlicht. „Ich war schon aufgeregt“, gesteht Linda Uzor. Die 17-Jährige, die im RAZ Ulm eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme absolviert, bekommt immer noch strahlende Augen, wenn sie von ihrer Fernsehpremiere erzählt. Und als schließlich das RAZ als Gewinner des „Herzenssache“-Busses verkündet wurde, war ihr Jubelschrei bis in die Wohnzimmer der TV-Zuschauer zu hören. Von dort aus verfolgten natürlich auch alle ihre Freunde den Auftritt und fieberten mit.

Selfies mit den Popstars

Toll seien auch die Begegnungen mit den Stars der Sendung gewesen. So wurden fleißig Selfies mit der Band Glasperlenspiel oder mit Sänger Max Giesinger gemacht. Auch bei der VIP-Aftershow-Party war man noch dabei, ehe es mit dem letzten Zug zurück nach Ulm ging.

Fahrzeug für die Ausbildung

„Jetzt fehlt nur noch der Bus!“ Mit diesem Slogan hatten die jungen Azubis mit besonderem Teilhabebedarf aus dem RAZ Ulm für ihre Sache geworben. Bei der Bearbeitung von Catering-Aufträgen lernen die angehenden Fachkräfte praxisnah das Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft. Aber nachdem der alte, in die Jahre gekommene Bus ausrangiert werden musste, fehlte dafür ein geeigneter Transporter.

Ein Bus und bleibende Erinnerungen

Dieses Problem ist nun gelöst – dank der vielen Menschen, die vor und während der Sendung im Internet für das RAZ abstimmten. Künftig werden die Catering-Azubis also mit dem neuen „Herzenssache“-Transporter in und um Ulm herum unterwegs sein, um Leckeres aus Küche, Backstube und Metzgerei des RAZ aufzutischen – eine ideale Vorbereitung auf den späteren Job. Stets mit an Bord: die Erinnerungen an einen unvergesslichen Abend.

 

 


 

Kontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
vera.ruppert(at)stiftung-liebenau.de

www.stiftung-liebenau.de

 

 

erstellt am 20.12.2016



"Hurra, der Bus ist da!" Die Azubis und Mitarbeiter des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) Ulm freuen sich über den Gewinn auf vier Rädern.

Impressionen vom "Herzenssache"-Abend:

 

 

 


 

Das Regionale Ausbildungszentrum Ulm ist eine regionale und außerbetriebliche Einrichtung zur beruflichen Erstausbildung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Es ist eine Regionalstelle der Berufsbildungswerk Adolf Aich gGmbH.
www.raz-ulm.de