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125 ehemalige Mitarbeiter kommen zusammen

RAVENSBURG - Das jährliche Treffen der ehemaligen Mitarbeiter der Stiftung Liebenau ist zu einer festen Einrichtung geworden. 125 Rentner sind der Einladung in das Berufsbildungswerk (BBW) Adolf Aich in Ravensburg gefolgt, um gemeinsam mit Vorstand Prälat Michael H. F. Brock Gottesdienst zu feiern und sich im Anschluss bei Kaffee und Kuchen wiederzusehen.


Plädoyer für die Menschenliebe

Traditionell findet die Veranstaltung eigentlich in der Kirche der Stiftung Liebenau statt, dort wurde aber Ende letzten Jahres Wohnraum für 60 Flüchtlinge geschaffen, und im Blick auf die damit verbundenen Veränderungen hielt Prälat Brock in seiner Predigt ein Plädoyer für die Menschenliebe. "Die Stiftung Liebenau kann eine große Bandbreite menschlicher Bedürfnisse abdecken. Es geht darum, dem Menschen zu helfen, ohne Unterschied, von wo er kommt oder was er glaubt. Wenn einer Hunger hat, dann gib ihm zu essen", dort beginnt für den Geistlichen der Glaube und genau dort sieht er auch die zukünftigen Herausforderungen für die gemeinsame Arbeit, über die er auch die ehemaligen Mitarbeiter informieren möchte. Nach dem feierlichen Gottesdienst, musikalisch untermalt von der BBW-Band, wurden die Senioren im Ausbildungsrestaurant in geselliger Atmosphäre bewirtet.

In Rente heißt nicht aus dem Sinn

Die ehemalige Hauswirtschafterin Franziska Traber freut sich jedes Jahr schon im Vorfeld auf die Veranstaltung, und da ist sie keine Ausnahme. Sie kommt, um sich mit der alten Kollegin zu treffen, die ihr damals das hervorragende Bienenstich-Rezept gegeben hat. Das Wiedersehen freut alle, der freudige Ausdruck auf den Gesichtern und die herzliche Stimmung ist Beweis dafür. Auch Richard Dressler und Erwin Bieger, ehemals Werkstattleiter, kommen aus Verbundenheit und Interesse. "Der persönliche Austausch ist einfach wichtig", so Bieger. "Man möchte wissen, wie es den früheren Kolleginnen und Kollegen geht. Hier hat man Gelegenheit aus erster Hand zu erfahren, was sich im Unternehmen tut." So nutzen sie das Treffen zur Information, zum Schwelgen in Erinnerungen und zum Austausch.

Der Mensch im Mittelpunkt

Für Prälat Brock ist das Treffen eine wichtige Tradition. "Zur Stiftungsfamilie gehören die ganz jungen Azubis, für die wir Einführungstage veranstalten, aber eben auch unsere Rentner. Es wäre ja fatal, wenn sich mit dem Ausstieg aus dem Arbeitsleben diese Menschen nicht mehr zugehörig fühlen würden." Das Pflegen der Gemeinschaft und damit auch Ausdruck der Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den ehemaligen Mitarbeitern, ist für Axel Sans, Leiter der Abteilung Personalmanagement, ein wichtiges Anliegen. Zu guter Letzt berichtete Herbert Lüdtke, Geschäftsführer des Berufsbildungswerks Adolf Aich über die aktuelle Lage und Aktivitäten, erläuterte Sanierungsmaßnahmen und Zukunftsaussichten. "Ohne die aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter wären wir nicht da, wo wir heute sind", wertschätzte Lüdtke die Leistung der Rentner.

 

 


 

Kontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
vera.ruppert(at)stiftung-liebenau.de

www.stiftung-liebenau.de

 

 

erstellt am 03.05.2016



Gisela Ohr und Gisela Vetter nutzen den Tag gerne, um sich wiederzusehen. Den beiden ehemaligen Kolleginnen der St. Gallus-Hilfe geht der Gesprächsstoff nach den vielen gemeinsamen Arbeitsjahren nicht so schnell aus.

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Aus erster Hand erfahren, was sich tut: Das ist den ehemaligen Führungskräften noch immer ein Anliegen.

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Mit der damaligen Mesnerin Inge Friedrich frischt Prälat Michael H.F. Brock gemeinsame Erinnerungen auf.

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